Das längst vergessene Gefühl
ist plötzlich wieder neu erwacht.
Der Blickkontakt – ein tolles Spiel,
Herzklopfen hält bis in die Nacht.
Heut sah ich klar, dass du mich siehst:
du hast mich nett gegrüßt.
Es zeigt, dass du mein’ Blick nicht fliehst,
sondern Interesse sprühst.
Morgen sollt ich nervös nicht sein,
sondern mich dir ergeben.
Mein Herz, es ist schon lange dein.
Nun, willst du mit mir leben?
Okay, das war ein bisschen dreist,
lass es sich erst entfalten.
Nicht, dass die Schnelle uns zerreisst,
erstmal langsam gestalten.
Morgen also geh ich zu dir
und werd mich nicht entfernen.
Vielleicht gestattest du ja mir,
dich lieb kennenzulernen.
© lyriksplitter
23. Juni 2008 at 7:38
Genau, nicht so schnell. Meine Liebste hat damals überzeugt, daß ich, als ich sie das erste Mal besuchte, keinen romantischen Kram mitbrachte – sondern gebratene Hühnerschenkel (sic!).
Ein seltener Fall also, wo gebratene Hühnerschenkel elegantes understatement sein können