Ich wär so gern in dich verliebt,
Und würd dich gern erobern wollen,
Dass es zwischen uns Liebe gibt,
Und wir am Strand im Wasser tollen.
Ich seh dich, oh du Wunderschöne,
Doch fehlt der Schmetterling im Bauch.
Anscheinend bist du diese jene,
Die bleibt geheimnisvoll im Rauch.
Ich freu mich immer, dich zu sehn
Und süßes Lächeln zu erhaschen.
Würd gern mit dir was trinken gehn,
Und von den zarten Lippen naschen.
Und doch: mein Herz brennt nicht in Liebe,
Sondern verweilt in Einsamkeit.
Es scheint, als ob’s so immer bliebe
Und wir werden niemals zu zweit.
Der Traum, dir völlig zu verfallen,
Bleibt nur im Traum ein wahres Wort.
Du scheinst die Schönste unter allen,
Doch das Verliebtsein: es bleibt fort.
Seltsam: obwohl ich dich vergötter,
Erhöhet sich mein Herzschlag nicht.
Das Schicksal scheint mein größter Spötter,
Denn Liebe scheint mir nicht in Sicht.
Ich werf den Handkuss und zieh weiter,
Und schau, wohin es mich noch schiebt.
Dein Lächeln stimmt mich immer heiter.
Ach, wär ich nur in dich verliebt.
© lyriksplitter
25. Januar 2009 at 7:16
2 Anmerkungen, ansonsten ne dolle Sache:
1.: erstezt man das „niemals“ der letzen Zeile 4.Block in ein nie, dann klingts harmonischer
2.: Am Ende schreibst du plötzlich über sie, um sie dann wieder anzusprechen (letzte Zeile) – erscheint mir etwas wie ein Stilbruch.
Soviel gut gemeinte Kritik dazu.
Der Inhalt lässt schon tief blicken,
wenn du dir nicht sicher bist hast du,
ja immernoch Zeit sie zu sehen
phelste
25. Januar 2009 at 4:51
Danke fürs Feedback!
. Vielleicht will ich ihn ja so? Weiß ich selber noch nicht genau.
Habs jetzt noch mehrfach gelesen, aber das „niemals“ lass ich stehen. Mit einem „nie“ stolper ich beim Lesen.
In der letzten Strophe hab ich einen einzigen Satz in indirekter Rede gehabt, den hab ich jetzt geändert. Über den Stilbruch denk ich mal noch ne Weile nach