Ein Wort mit Widerspruch in sich: Trauerfeier.


  1. Trauerfeier. Ist doch praktisch. Der Widerspruch löst immerhin das Problem der Trauer. Wenn du dir vorstellst, dass die Trauer mathematisch -1 ist und die Feier +1, dann kommen die Versammelten bei 0 raus und das ist die Gleichgültigkeit.

  2. Warum ist das ein Widespruch? Trauer gehört doch auch zum Leben. Man kann doch zusammen feiern und dabei trauern.

  3. Ein Widerspruch ist es deswegen, weil man doch, wenn man trauert, nicht feiert. Wenn ich traurig bin, ist mir nicht zum feiern zu Mute. Eine Feier hat für mich eher einen festlichen und fröhlichen Charakter.

  4. Finde den +/-1 Gedanken gar nicht so abwägig. Mir kommen auch noch ganz viele andere schlaue Sprüche, hier ein paar Beispiele:

    …Gib mir die Kraft, zu verändern was ich ändern kann und zu ertragen, was ich nicht ändern kann…..

    …Jedem Ende wohnt ein Anfang inne…

    …lacht kaputt, was euch kaputt macht…

    Auf den Punkt gebracht:
    Die Definition von Trauer ist der Grund auf den man schauen muss. Ich denke Trauer kann auch etwas sehr sehr Feierliches haben. Zumal die Trauer dein Gefühl ist, nicht das des Verstorbenen (Menschen, Haustiers, Gefühls,…)

    Ich für meinen Teil finde es schön, am Ende in sich gehen zu können und das verlorene vor dem loslassen noch einmal (bestmöglich) zu feiern. Andernfalls wäre es wohl bald daran, meine Trauerfeier zu begehen

  1. 1 Ronalds Notizen » Blog Archive » Trauerfeier

    [...] an „Trauerfeier“ bei L y r i k s p ( l ) i t t e r für diesen [...]




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