Heut Nacht geh ich wieder saufen,
lass das Bier in Strömen laufen,
scheiß auf das, was mich bedrückt,
heut Nacht werd ich schnell beglückt.

Hier ein Bier und da ein’ Kurzen,
noch geh ich aufs Klo zum Furzen.
Später furz ich wo ich will.
(Dann ists wenigstens nicht still.)

Seh die Mädels, die da kommen,
Seh die Mädels, die da gehn.
Macht der Alkohol benommen,
versuch ich dennoch grad zu stehn.

Will doch besten Eindruck schinden
bei den ganzen schönen Frau’n.
Nicht im dunkeln Raum verschwinden,
nein, ich will nur ihr Vertrau’n.

Denn ich red es gern daher:
„Ich bin nur heut abend so.
Heut der Tag war wirklich schwer.
Warte, ich muss kurz aufs Klo.“

Das Pissoir vor mir, es schwankt,
Passiert, wenn man zuviel getankt …
So kehr ich wieder an die Bar,
erzähle viel, wenig ist wahr.

Plötzlich sind sie alle weg.
Ich wach auf und lieg im Dreck.
Wunder mich und schwank nach hause.
„Mann, war das wieder ne Sause!“

Fall ins Bett, auch mit Klamotten,
morgen werden viele spotten.
Mir egal, die Nacht war toll!
Morgen!!!
… … … bin ich wieder voll.

© lyriksplitter


  1. Dresi

    Denk doch auch mal an die Leute,
    Die in ihrem morg’gen heute
    Deine Scheiße von den Wänden
    Kratzen müssen mit den Händen.
    Ist das richtig, ist das gut?
    Ist schon nett, dass man das tut?
    Mensch, kack deine dummen Sachen
    Doch dahin, wo sie nichts machen!
    Oder mal zum Punkte hier:
    Trink doch Wasser und nicht Bier.
    :)

    - Nennen wir es „Das Vilsaplädoyer“. ;)

  2. Lässt tief Blicken Dresi ;-)
    ich les da oben nur Furzen, nicht Scheißen
    …man könnte glatt meinen du hast Erfahrung XD




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