Posts Tagged ‘Trauer’
Ich las in alten Zeilen,
erinnerte mich dir,
und musste kurz verweilen
in Zeiten. Du warst hier.
Du musstest damals gehen,
was uns Zukünfte nahm.
Du gingst mit argen Wehen,
ich blieb mit etwas Scham.
Du gingst mit großem Hoffen,
ich sah bereits das Ende.
Für dich war es noch offen,
für mich gabs keine Wende.
Nun suchte ich dich wieder,
wollt fragen, wie’s dir geht.
Da schlug sich [...]
Ein Wort mit Widerspruch in sich: Trauerfeier.
Nen traurigen Blick werf ich dir hinterher
Mein Herz fühlt sich plötzlich so einsam und leer
Ich habe ganz kurz einen Traum geträumt
Dann hat die Wahrheit ihn weggeräumt
Wir fanden uns süß, wir fanden uns schön
Wir hatten Interesse uns wiederzusehn
Doch merkten wir schon nach den ersten Tagen
Wir reden vorbei, wenn wir etwas sagen
Was uns unterschied, war einfach zu [...]
Durchs Fenster weht der kalte Wind
und bläst den Rauch der Kippe weg.
Trotz dass wir wieder zweisam sind,
fühlst du dich manchmal an wie Dreck.
Es macht kein’ Sinn mit dir zu gehn,
doch ohne dich ists leer.
Dass wir gemeinsam Zukunft sehn,
wird langwierig und schwer.
Denn trotz dass ich dir weh getan
und Schmerzen zugefügt,
hast du’s mit ihm ja eh getan
und [...]
Dann, wenn ich verstehe,
werd ich Tränen weinen.
Dass ich nicht mit dir gehe,
wird mir dann klar erscheinen.
Ich werde dich vermissen,
als Freundin und als Frau.
Ich darf dich nie mehr küssen,
ja selbst, wenn ich mich trau.
Geneigt wär ich dem Triebe,
doch dein Herz hört mir zu.
Ich fühle keine Liebe.
Ich lass dein Herz in Ruh.
Lass etwas Zeit vergehen,
bis du mich [...]
und wenn ich ehrlich bin
es fehlte das klopfen
ich weiß nicht wann es ging
nun hör ich kullernde tropfen
ich weiß nicht, ob ich dich liebe
oder ob ich vermisse
vielleicht galten dem triebe
die letzteren küsse
du bist immernoch schön
sagen augen und herz
und doch lass ich dich gehn
und auch mir bleibt der schmerz
trotz vergangenen dingen
die manches erschweren
kann man die liebe nicht [...]
Nun sitz ich hier – wenn auch alleine – zwischen Gleisen,
ich würde gerne auch, wie du, kurz mal verreisen.
Ein Schritt nach links – ein Schritt nach rechts – schon ists vorbei.
Was soll ich leben ohne dich – mir einerlei.
Ich hab im Leben viel erlebt, mal Ros’ – mal Dorn.
Und dann besinn ich mich … [...]
und du warst weg, ich hab geweint, ich hab geflucht
hast mit nem andern deinen urlaubstrip gebucht
ich hab nach ablenkung und alkohol gesucht
du warst am meer mit ihm zusammen über tage
ich warnte dich, doch für dich gab es keine frage
am fünften tag hast du gerufen: welche plage
dir sei nun klar, dass es mit ihm nicht funktioniert
du [...]
endlich urlaub, endlich ruhe, endlich zeit
endlich sind wir beide nur zu zweit
arm in arm am strand liegen
zusehn, wie die möwen fliegen
auf des meeres rauschen
ganz besonnen lauschen
sonnenstrahlen haschen
meeresbrisen naschen
zeit, den alltag zu vergessen,
mit all den dingen, die da stressen
zeit, uns beide zu genießen,
sich vom alltag auszuschließen
endlich urlaub, endlich zeit, endlich ruhe,
ein warmer strand braucht keine schuhe
auf [...]
Der einst so parallele Weg
ist heute ein gebrochner Steg.
Wir beide ließen ihn brechen.
Es könnte, es müsste sich rächen.
Vom Steg nun schaue ich ins Meer
Es ist so weit, so groß – so leer.
Ich muss die Reisetasche packen,
Doch sitzt mir glatt die Angst im Nacken.
Wir hatten mal Ebbe – wir hatten mal Flut,
Mal tanzten die Wellen – [...]