Archiv für Juni, 2008

Verflirtet

Seit ich dich die Frage frug,
schaust du nicht mehr zu mir hin.
War die Antwort Lug und Trug?
Steht dir anderes im Sinn?

Wolltest du’s beim Flirten lassen?
Hätt ich dich nicht fragen sollen?
Das kann ich nicht wirklich fassen,
Flirt, ohne Kontakt zu wollen?

Ist das trügerische Spiel
alles, worum es dir ging?
Hat das Spiel das Spiel zum Ziel
ist es wohl ein seltsam Ding.

Bin ich schuld, dass deine Blicke
mein Herz höher schlagen ließen?
Was kann ich für diese Tücke,
dass beim Flirten Knospen sprießen?

Nun steh ich da als nasser Pudel
ärger mich, dass ich dich lieb.
Zogst du mich doch in den Strudel,
der mich stetig zu dir trieb.

Die Achterbahn fährt immernoch.
Ich find den Ausstieg nicht.
Dann lass mich weiterfahren, doch
komm und mach aus das Licht.

© lyriksplitter

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Vergeudete Zeit?

Ich hab stunden gesessen
und auf Dich gewartet
hab die zeit vergessen
und ein spatz ist gestartet

hab gewartet auf ein‘ blick
auf Dein lächeln, einen gruß
der spatz zwischert ein stück
regen küsst Meinen fuß

vergeben war die zeit
nasse flügel hat der spatz
bist Du noch nicht bereit?
vielleicht war (heut) für Mich kein platz

die hoffnung wird verflucht
und die verliebten – euphorie
wird’s als fehlschlag verbucht?
der spatz flüstert: morgen früh?

© lyriksplitter

Der Geist war willig, das Fleisch nun stark.
Bald schon spaziere ich im Park.
Verschließe die vergang’ne Tür,
denn dann bin ich ganz fest bei Ihr.

Die Gründe, die das Fleisch einst schwächten,
gehören den vergang’nen Nächten.
Der Geist war einst noch ihr gesonnen,
doch das Verliebtsein hat gewonnen

und treibt mich schnell weit weg von ihr.
Ich hoffe sehr, Sie ist bald mir.
Es wird zwar noch ein bisschen dauern,
Geduld jedoch schafft keine Mauern.

Mit Ruhe und Gelassenheit,
ein bisschen Charme und Sinnlichkeit
sind wir vielleicht schon bald zu Zweit
ich steh dazu: ich bin bereit.

Der Geist ist willig, das Fleisch nun auch,
und das Gefühl in meinem Bauch
hat sich entwickelt und gewandelt,
und hofft, dass es mit Ihr anbandelt.

Und denkst du, Sie wär nur Ersatz,
hab ich hier noch zwei Zeilen Platz:
sie und Sie sind zwei Kapitel
aber das sagt ja schon der Titel.
🙂

© lyriksplitter

Ich hab den Mut gefunden

Tatsächlich: ich hab mich getraut,
die Hemmungsmauer abgebaut
und Sie gefragt, was Sie so dünke,
wenn man gemeinsam Kaffee trünke.

Ich hab den Mut gefunden,
ich hab mich überwunden,
bin hingegangen, hab gefragt
und siehe, Sie hat „Ja“ gesagt.

So wurde mir mein Mut belohnt,
ich blieb enttäuschungslos belohnt,
bin glücklich wegen diesem „Ja“,
nun hoff ich, Sie ist morgen da.

Denn was noch fehlt, das ist der Name
dieser wohl ach so schönen Dame
und Ihre Nummer hätt ich gern,
sonst bleibt Sie mir auf ewig fern.

Nach momentanem Stand der Dinge
wäre, worum es mir grad ginge
dann weggeblasen und zerplatzt
und ich hätts einfach so verpatzt.

Dies kann und will ich so nicht lassen
und werd mir noch ein Herze fassen
und nochmal fragen nach Kontakt.
Denn, seht, mich hat es voll gepackt.

© lyriksplitter

Das längst vergessene Gefühl

Das längst vergessene Gefühl
ist plötzlich wieder neu erwacht.
Der Blickkontakt – ein tolles Spiel,
Herzklopfen hält bis in die Nacht.

Heut sah ich klar, dass du mich siehst:
du hast mich nett gegrüßt.
Es zeigt, dass du mein‘ Blick nicht fliehst,
sondern Interesse sprühst.

Morgen sollt ich nervös nicht sein,
sondern mich dir ergeben.
Mein Herz, es ist schon lange dein.
Nun, willst du mit mir leben?

Okay, das war ein bisschen dreist,
lass es sich erst entfalten.
Nicht, dass die Schnelle uns zerreisst,
erstmal langsam gestalten.

Morgen also geh ich zu dir
und werd mich nicht entfernen.
Vielleicht gestattest du ja mir,
dich lieb kennenzulernen.

© lyriksplitter

Herzklopfen

und wenn du stehst
Herzklopfen, Herzklopfen
und wenn du gehst
Herzklopfen, Herzklopfen
trifft mich dein Blick
Herzklopfen, Herzklopfen
machst mich verrückt
Herzklopfen, Herzklopfen
wenn du dann lachst
Herzklopfen, Herzklopfen
gedenk ich nachts
Herzklopfen, Herzklopfen
dieser Momente.
Herzklopfen, Herzklopfen
wenn ich nur könnte
Herzklopfen, Herzklopfen
wär ich bei dir
Herzklopfen, Herzklopfen
und was ich spür
Herzklopfen, Herzklopfen

wär Herzklopfen…

19.06.2008

© lyriksplitter

Heut traf dein Blick mitten ins Herz,
befreite es vom Trennungsschmerz,
an dem ich mich seit Wochen plage
und schwer im Herzen in mir trage.

Heut ließ in mir dein süßes Lachen
ein kaltes Feuer neu entfachen,
verbrannte alte Trennungsschmerzen,
ab heut bist du in meinem Herzen.

Jetzt sehn ich mich nach deinem Blick.
Trifft er mich, trifft mich sogleich Glück.
Jetzt suche ich nach deinen Wangen,
um stets dein Lächeln aufzufangen.

05.06.2008

© lyriksplitter

Viele fragen mich: Wieso kannst du es nicht lassen?
Viele sagen sich: Hör doch auf sie anzufassen!
Viele denken sich: Du müsstest sie jetzt doch hassen?
Denn so wahr es ist: Sie hat mich ja doch verlassen.

Und euch sage ich: ich habs kapiert, ich wills nich lassen,
Denn dann würde ich ein wenig meines Spaß‘ verpassen.
Und so frag ich euch: würdet ihr von Ihr ablassen?
Ja? Ach wirklich? Das kann ich nunmal nicht fassen.

Denn der Geist ist willig
von ihr loszulassen
doch das Fleisch ist schwach
und will nichts verpassen.

© lyriksplitter

Willst du?

Es gibt so viel zu sagen,
jedoch nicht viel zu fragen:
Willst du bei mir sein?
Ich akzeptier kein „Nein“.

🙂

© lyriksplitter

Einst …

Einst liebten wir uns, als gäbe es kein Morgen
doch Heute ist Morgen.