Archiv für September, 2008

Ultimatum

Nun gibst du mir zwei Wochen Zeit,
Und stellst mir eine Frage:
Bist du nochmal für mich bereit?
Ich weiß, was ich dann sage:

Lies die Gedanken, die ich schrieb,
dann weisst du schon genug.
Sie zeigen, dass ich nicht mehr lieb,
zurück wäre Betrug.

19.08.2008

©lyriksplitter

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und wenn ich ehrlich bin
es fehlte das klopfen
ich weiß nicht wann es ging
nun hör ich kullernde tropfen

ich weiß nicht, ob ich dich liebe
oder ob ich vermisse
vielleicht galten dem triebe
die letzteren küsse

du bist immernoch schön
sagen augen und herz
und doch lass ich dich gehn
und auch mir bleibt der schmerz

trotz vergangenen dingen
die manches erschweren
kann man die liebe nicht zwingen
wiederzukehren.

©lyriksplitter

Nun sitz ich hier – wenn auch alleine – zwischen Gleisen,
ich würde gerne auch, wie du, kurz mal verreisen.
Ein Schritt nach links – ein Schritt nach rechts – schon ists vorbei.
Was soll ich leben ohne dich – mir einerlei.

Ich hab im Leben viel erlebt, mal Ros‘ – mal Dorn.
Und dann besinn ich mich … und blick nach vorn.
Ich traf die Eine und verliebte mich sofort.
Traf eine and’re – Internet nennt man den Ort.

Die Eine meldet sich meist nicht und ich muss warten.
Die andre ruft mich täglich an und will was starten.

Und du rufst an mit falschem Mann und möchtest reden.
Und was du sagst, versprech ich dir, verletzt wohl jeden.
du hast mit fremden Mann geschlafen – es war schlecht.
In meinem Kopf kursiert nur eins: geschieht dir recht.

du hast den Rat, den ich dir gab, einfach missachtet
und hast mein Herz mit deinen Taten abgeschlachtet.

(Die Regeln: )

Auch wenn es hätte Spaß gemacht:
Niemals in der ersten Nacht!
Beim ersten Mal nicht ohne Schutz,
vielleicht klebt an ihm kranker Schmutz.

Denn wer nicht hören will, so sagt man, der muss fühlen.
Und sollte nicht mit ungeahnt‘ Gefahren spielen.
(Juli 2008 )

Es lief nicht gut, das weiss ich selbst, doch Zeit bringt Rat.
Und statt zu klären und zu warten kam die Tat.
Du bist gegangen … , lagst in fremdem Arm.
Ich war allein und hab geweint und dir war warm.

Erst jetzt hast du gemerkt, Warten wär besser.
Und dass es leider nicht lief wie geplant.
Doch statt Geduld und Zeit kam nur das Messer,
welches uns trennt – okay, ich habs geahnt.

Ich hab genausowenig Kraft zum Kampf verschwendet
Hab mich mir selbst und meinem Ego zugewendet.
Es schien, als sei es besser für uns beide.
Ich wollte, dass ich nicht mehr leide.

Nun bist du wieder da doch mein Herz schweigt.
Weder auf dich, die Andre noch die Eine
ists worauf meine Liebe zeigt.
Ich bleib, so scheints, vorerst alleine.

(vervollständigt bzw. weitergeführt am 22.09.2008 )

© lyriksplitter

Schnee von Gestern?

Nun sind es anderthalb Monate
ohne Dein Lächeln
Und dachte ich anfangs noch
Gefühle können nicht schwächeln
Bemerkte ich heut,
dass ich mich nicht mehr erinner
In Erinnerung ist
von Dir nur noch ein Schimmer.

Wenn ich versuche,
Dich in Gedanken zu rufen,
Bemerke ich schnell:
Man kann Gefühle abstufen.
Aus dieser lodernden Glut,
die Deinen Namen nicht kannte,
wurde sterbendes Feuer,
dass fast gänzlich ausbrannte.

Und wenn Du Dich nicht meldest
und ich Dich nicht seh
Bist Du ganz schnell von gestern
wie zerronnener Schnee.

Und seh ich Dich zu spät
Wirft in Asche sich Holz
Und mir stellt sich die Frage:
Weicht die Liebe dem Stolz?

08.09.08
© lyriksplitter