Archiv für Januar, 2009

Dein Lächeln

Kein Wort, ein Blick und dann dein Lächeln,
und schon muss ich mir Luft zufächeln.
Denn mir wird heiß von deinen Blicken!
Dein Lächeln wird mich stets erquicken!

27.01.2009

© lyriksplitter

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Fremdgehen

Wenn du in festen Banden lebst,
doch nicht auf Wolke Sieben schwebst,
und hin und wieder fremden Frau’n
zulechzst, anstatt nur hinzuschaun,

Und wenn du dann ans Küssen denkst,
und dich von deiner Frau ablenkst,
so ist es meistens nicht mehr weit:
zum Fremdgehen bist du bereit.

Wenn du dann fremde Lippen küsst
und deine Frau nicht recht vermisst,

Und wenn du fremde Frau verführst,
und lustvoll ihren Körper spürst,

Verfällst du vollends in Extase.
Kehrst du dann heim, kommt Reuephase.

Denn hast du wirklich dich gebunden,
hast du die Reu‘ nicht überwunden,
und strapazierest deine Nerven
und wirst dir diese Tat vorwerfen.

Es ist nicht leicht,
—–es zu gestehn
gestehst du es,
—–so wird sie gehn.

Kommt sie dann glücklich angerannt
Stehst du da, völlig angespannt,
hast sogar Angst, sie zu berührn,
und ihre reine Haut zu spürn.

Wenn sie sich selig an dich schmiegt
und sich im Liebesglücke wiegt,
zuckst du zurück bei ihrem Blick
denn: ists getan, gibts kein Zurück.

Schon bei der leisesten Berührung
Zuckst du und denkst an die Verführung,
weinst innerlich viel Reueträn‘
Und weisst: es geht nicht ungeschehn.

Bedenk all dies, bevor du schwächelst
und fremder Frau mit Absicht lächelst.
Was du getan hast, ist geschehn,
und bleibt für immer so bestehn.

Verfällst du dann ein weitres Mal
ists für dich nur noch halbe Qual.
Wenns dich zum dritten Male trieb,
wars das. Denn weg ist deine Lieb.

Es ist nicht leicht,
—–es zu gestehn
Die Lieb ist weg,
—–du solltest gehn.

Dann musst du ehrlich zu dir sein.
Deine Beziehung ist nur Schein.
Gesteh, dass du euch nur belügst,
indem du deine Frau betrügst.

Es ist nicht leicht,
—–es zu gestehn
gestehst du es,
—–so wird sie gehn.

Hör auf, die Arme zu verletzen
und sie rücksichtslos zu zerfetzen.
Gestehst du’s jetzt, tuts richtig weh.
Drum lass es einfach. Geh, Mann, Geh!

Ihr nächster Freund muss dann bezahlen
für das, was du ihr angetan.
Sie beide leiden dann an Qualen,
die sie an dir als Beispiel sahn.

Es ist nicht leicht,
—–es zu gestehn
Die Lieb ist weg,
—–du solltest gehn.

Und bist du einmal fehlgetreten
und hast Verzeihungen erbeten
und hast die Reue ernst gemeint
bist du vielleicht wieder vereint.

Und bist du mehrfach fehlgetreten
kannst tausendfach Verzeihung beten.
Es wird nie wieder wie zuvor.
Drum lass sie gehn. Schließ zu das Tor.

Ein echter Held schwört sich die Treue,
und lässt – gebunden – niemand ran.
Er kennt nicht das Gefühl der Reue,
denn er hats niemals jeh getan.

26.01.2009

© lyriksplitter

Ich wär so gern in dich verliebt,
Und würd dich gern erobern wollen,
Dass es zwischen uns Liebe gibt,
Und wir am Strand im Wasser tollen.

Ich seh dich, oh du Wunderschöne,
Doch fehlt der Schmetterling im Bauch.
Anscheinend bist du diese jene,
Die bleibt geheimnisvoll im Rauch.

Ich freu mich immer, dich zu sehn
Und süßes Lächeln zu erhaschen.
Würd gern mit dir was trinken gehn,
Und von den zarten Lippen naschen.

Und doch: mein Herz brennt nicht in Liebe,
Sondern verweilt in Einsamkeit.
Es scheint, als ob’s so immer bliebe
Und wir werden niemals zu zweit.

Der Traum, dir völlig zu verfallen,
Bleibt nur im Traum ein wahres Wort.
Du scheinst die Schönste unter allen,
Doch das Verliebtsein: es bleibt fort.

Seltsam: obwohl ich dich vergötter,
Erhöhet sich mein Herzschlag nicht.
Das Schicksal scheint mein größter Spötter,
Denn Liebe scheint mir nicht in Sicht.

Ich werf den Handkuss und zieh weiter,
Und schau, wohin es mich noch schiebt.
Dein Lächeln stimmt mich immer heiter.
Ach, wär ich nur in dich verliebt.

© lyriksplitter

Morgen vor einem Jahr habe ich diesen Blog begonnen zu schreiben. Ich freue mich über 58 Kommentare zu 39 Beiträgen, welche ich 58 Schlagworten zugeordnet habe und 3.095 Aufrufen dieses Blogs. Es ist nicht viel, das sieht man ja, nichtmal 10 Aufrufe pro Tag. Dennoch freut es mich, dass es noch Menschen gibt, die Gedichte lesen. Würde ich über Klatsch und Tratsch schreiben, wären wohl mindestens die 10-fachen Besucherzahlen hier vorzufinden 🙂 . Das ist aber nicht das Ziel. Ich danke hiermit all meinen Lesern und insbesondere denen, die hin und wieder Kommentare hinterlassen und wünsche mir fürs kommende Jahr weiterhin eine kleine Leserschaft!

Die meistgelesenen Gedichte sind übrigens:

  1. Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach mit 140 Aufrufen
  2. Wenn alte Liebe neu entflammt mit 134 Aufrufen und
  3. Wenn die Liebe geht mit 104 Aufrufen.

Der Monat mit den meisten Besuchen (526 Aufrufe) ist der tristeste und depressivste Monat des Jahres: November (2008).  Zu dieser Zeit, das schlussfolgere ich jetzt mal 100% subjektiv, zieht es wohl die meisten zu Gedichten hin.

Und ich denk immernoch an dich,
Ich hab dich Jahre nicht gesehn.
Und ich denk immernoch an dich,
Und frag mich: Wie wirds dir wohl gehn?

Und ich denk immernoch an dich,
Vielleicht hast du mich längst vergessen.
Und ich denk immernoch an dich,
Was wird aus unser’m Abendessen?

Und ich denk immernoch an dich,
Wir wollten doch nen Drink genießen!?
Und ich denk immernoch an dich,
Du ließest Liebesknospen sprießen.

Und ich denk immernoch an dich,
Deswegen wollt ich dich ausführen.
Und ich denk immernoch an dich,
Und sehen, ob wir etwas spüren.

Und ich denk immernoch an dich,
Doch da wir uns bisher nicht sahen,
Denk ich wohl immernoch an dich,
Fühl ich das Ende langsam nahen.

Und ich denk immernoch an dich,
Das Ende bleibt vorerst noch offen,
Und ich denk immernoch an dich,
Ich weiß: zuletzt stirbt erst das Hoffen.

(Und ich denk immernoch an dich.)

© lyriksplitter