Posts Tagged ‘Beziehung’

Es tut so weh, dich weinen zu sehn
Wie deine Tränen rollen
Und dein Versuch sie zu unterdrücken

Und es tut noch mehr weh dann einfach zu gehn
Als würde ich nicht mehr wollen.
Ich sollte dich doch beglücken!

Mir fehlen die Worte um dir zu beschreiben
warum ich so kalt und emotionslos erscheine
Ich will gerade nicht bleiben
Wir sind zu zweit grad alleine.

Und diese Zeilen zu tippen
fällt mir unglaublich schwer
Es rollen Tränen über Lippen
Doch mein Herz scheint so leer.

Ich liege nachts über wach
bin am Haare raufen –
Mir sind die Beine zu schwach
um weiter zu laufen.

Ich lass mich selbst grade schleifen,
tanze voll aus der Reihe.
Ich brauche Zeit zum Begreifen,
Verzeih mir, Verzeihe!

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Es gibt in meinem Leben ein Prinzip
und es hat nichts zu tun mit meiner Lieb.
Es ist nur so: man muss nicht immer alles wissen,
denn oft genug gehts uns damit wirklich beschissen.

Würde sie all die kleinen Flirts gestehn,
dürfte sie keinen jemals wiedersehn
Ich weiß, sie tuts, und das auch nur zum Spaß
Dennoch wär ich vor Eifersucht ganz tränennaß.

Und wüsste sie von all den fremden Frauen
Würd sie mir sicherlich nicht mehr vertrauen.
(Nicht, dass da irgendwas gelaufen ist,
außer dass man sich auf die Wange küsst.)

Und so schweigt jeder über das, was er erlebt,
auch wenn eventuell das Herz kurz bebt.
Das Beben ist am nächsten Tag meist eh vorbei,
und das, was wirklich zählt, sind nur wir zwei.

Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß.
Ist besser so.
Sie macht nicht heiß, was sie nicht weiß.
So bleibt man froh.

Sieh, das Prinzip ist sicherlich kein Freifahrtschein.
Denn Fremdgehn darf bei echter Lieb nicht sein.
Doch Eifersucht macht oft das Leben schwer.
Und stresst und fördert Steit und macht mich leer.

01.02.2009

© lyriksplitter

Fremdgehen

Wenn du in festen Banden lebst,
doch nicht auf Wolke Sieben schwebst,
und hin und wieder fremden Frau’n
zulechzst, anstatt nur hinzuschaun,

Und wenn du dann ans Küssen denkst,
und dich von deiner Frau ablenkst,
so ist es meistens nicht mehr weit:
zum Fremdgehen bist du bereit.

Wenn du dann fremde Lippen küsst
und deine Frau nicht recht vermisst,

Und wenn du fremde Frau verführst,
und lustvoll ihren Körper spürst,

Verfällst du vollends in Extase.
Kehrst du dann heim, kommt Reuephase.

Denn hast du wirklich dich gebunden,
hast du die Reu‘ nicht überwunden,
und strapazierest deine Nerven
und wirst dir diese Tat vorwerfen.

Es ist nicht leicht,
—–es zu gestehn
gestehst du es,
—–so wird sie gehn.

Kommt sie dann glücklich angerannt
Stehst du da, völlig angespannt,
hast sogar Angst, sie zu berührn,
und ihre reine Haut zu spürn.

Wenn sie sich selig an dich schmiegt
und sich im Liebesglücke wiegt,
zuckst du zurück bei ihrem Blick
denn: ists getan, gibts kein Zurück.

Schon bei der leisesten Berührung
Zuckst du und denkst an die Verführung,
weinst innerlich viel Reueträn‘
Und weisst: es geht nicht ungeschehn.

Bedenk all dies, bevor du schwächelst
und fremder Frau mit Absicht lächelst.
Was du getan hast, ist geschehn,
und bleibt für immer so bestehn.

Verfällst du dann ein weitres Mal
ists für dich nur noch halbe Qual.
Wenns dich zum dritten Male trieb,
wars das. Denn weg ist deine Lieb.

Es ist nicht leicht,
—–es zu gestehn
Die Lieb ist weg,
—–du solltest gehn.

Dann musst du ehrlich zu dir sein.
Deine Beziehung ist nur Schein.
Gesteh, dass du euch nur belügst,
indem du deine Frau betrügst.

Es ist nicht leicht,
—–es zu gestehn
gestehst du es,
—–so wird sie gehn.

Hör auf, die Arme zu verletzen
und sie rücksichtslos zu zerfetzen.
Gestehst du’s jetzt, tuts richtig weh.
Drum lass es einfach. Geh, Mann, Geh!

Ihr nächster Freund muss dann bezahlen
für das, was du ihr angetan.
Sie beide leiden dann an Qualen,
die sie an dir als Beispiel sahn.

Es ist nicht leicht,
—–es zu gestehn
Die Lieb ist weg,
—–du solltest gehn.

Und bist du einmal fehlgetreten
und hast Verzeihungen erbeten
und hast die Reue ernst gemeint
bist du vielleicht wieder vereint.

Und bist du mehrfach fehlgetreten
kannst tausendfach Verzeihung beten.
Es wird nie wieder wie zuvor.
Drum lass sie gehn. Schließ zu das Tor.

Ein echter Held schwört sich die Treue,
und lässt – gebunden – niemand ran.
Er kennt nicht das Gefühl der Reue,
denn er hats niemals jeh getan.

26.01.2009

© lyriksplitter

Durchs Fenster weht der kalte Wind
und bläst den Rauch der Kippe weg.
Trotz dass wir wieder zweisam sind,
fühlst du dich manchmal an wie Dreck.

Es macht kein‘ Sinn mit dir zu gehn,
doch ohne dich ists leer.
Dass wir gemeinsam Zukunft sehn,
wird langwierig und schwer.

Denn trotz dass ich dir weh getan
und Schmerzen zugefügt,
hast du’s mit ihm ja eh getan
und spieltest frisch verliebt.

Ich weiß nicht, ob ich es ertrag,
dass du mit ihm geschlafen.
Und was ich mein Herz ewig frag:
„Bleibst du in ihrem Hafen?“

Auf unserem gemeinsam Ziel
gabs Streit und argen Zwist.
Du brachtest fremden Mann ins Spiel.
Ob mein Herz das vergisst?

Probleme, die wir beide kannten,
betrafen nur uns beide.
Kein Grund, dass sie den Andern nannten
und ich zwecks ihm nun leide.

Und diese Last sehnt sich nach Rache
und bleibt doch ungesühnt.
Ich wachse zum gemeinen Drache
auch wenn mich das nicht rühmt.

Doch wenn wir je zusammenleben,
werde ich stets nach Andern streben
Und jetzt zu wissen, dass es kracht
eröffnet mir schlaflose Nacht.

Es wird dich verletzten
und Rache nicht stillen.

Es wird dich zerfetzen
und mich nicht erfüllen.

© lyriksplitter

Trennungsschmerzen

Dann, wenn ich verstehe,
werd ich Tränen weinen.
Dass ich nicht mit dir gehe,
wird mir dann klar erscheinen.

Ich werde dich vermissen,
als Freundin und als Frau.
Ich darf dich nie mehr küssen,
ja selbst, wenn ich mich trau.

Geneigt wär ich dem Triebe,
doch dein Herz hört mir zu.
Ich fühle keine Liebe.
Ich lass dein Herz in Ruh.

Lass etwas Zeit vergehen,
bis du mich nicht vermisst.
Erst dann wirst du verstehen,
dass es so besser ist.

03.10.2008

© lyriksplitter

Bevor sie kamen, die Tränen,
bist du lieber gegangen.
Es war noch ein letztes Sehnen
als mein Blick an dir gehangen.

Du wolltest es unbedingt hören,
dass ich es beim Namen nenne.
Es war so, als sollte ich schwören,
dass ich dich ab jetzt nicht mehr kenne.

„Willst du dich wirklich trennen?
So sag es! So sag es halt doch!“
Ich musste das Wort direkt nennen,
und mein Herz, es zitterte noch.

Dort, wo wir uns kennenlernten,
dort traf sich der erste Kuss.
Dort war es, wo wir uns entfernten,
dort hieß es: „Mein Herz, ich mach Schluss.“

Ich musste, denn ich hab gespürt,
dass ich derzeit nicht lieben kann.
Wohin uns das Schicksal führt,
dass zeigt die Zeit irgendwann.

03.10.2008

© lyriksplitter

Ultimatum

Nun gibst du mir zwei Wochen Zeit,
Und stellst mir eine Frage:
Bist du nochmal für mich bereit?
Ich weiß, was ich dann sage:

Lies die Gedanken, die ich schrieb,
dann weisst du schon genug.
Sie zeigen, dass ich nicht mehr lieb,
zurück wäre Betrug.

19.08.2008

©lyriksplitter

und wenn ich ehrlich bin
es fehlte das klopfen
ich weiß nicht wann es ging
nun hör ich kullernde tropfen

ich weiß nicht, ob ich dich liebe
oder ob ich vermisse
vielleicht galten dem triebe
die letzteren küsse

du bist immernoch schön
sagen augen und herz
und doch lass ich dich gehn
und auch mir bleibt der schmerz

trotz vergangenen dingen
die manches erschweren
kann man die liebe nicht zwingen
wiederzukehren.

©lyriksplitter

Nun sitz ich hier – wenn auch alleine – zwischen Gleisen,
ich würde gerne auch, wie du, kurz mal verreisen.
Ein Schritt nach links – ein Schritt nach rechts – schon ists vorbei.
Was soll ich leben ohne dich – mir einerlei.

Ich hab im Leben viel erlebt, mal Ros‘ – mal Dorn.
Und dann besinn ich mich … und blick nach vorn.
Ich traf die Eine und verliebte mich sofort.
Traf eine and’re – Internet nennt man den Ort.

Die Eine meldet sich meist nicht und ich muss warten.
Die andre ruft mich täglich an und will was starten.

Und du rufst an mit falschem Mann und möchtest reden.
Und was du sagst, versprech ich dir, verletzt wohl jeden.
du hast mit fremden Mann geschlafen – es war schlecht.
In meinem Kopf kursiert nur eins: geschieht dir recht.

du hast den Rat, den ich dir gab, einfach missachtet
und hast mein Herz mit deinen Taten abgeschlachtet.

(Die Regeln: )

Auch wenn es hätte Spaß gemacht:
Niemals in der ersten Nacht!
Beim ersten Mal nicht ohne Schutz,
vielleicht klebt an ihm kranker Schmutz.

Denn wer nicht hören will, so sagt man, der muss fühlen.
Und sollte nicht mit ungeahnt‘ Gefahren spielen.
(Juli 2008 )

Es lief nicht gut, das weiss ich selbst, doch Zeit bringt Rat.
Und statt zu klären und zu warten kam die Tat.
Du bist gegangen … , lagst in fremdem Arm.
Ich war allein und hab geweint und dir war warm.

Erst jetzt hast du gemerkt, Warten wär besser.
Und dass es leider nicht lief wie geplant.
Doch statt Geduld und Zeit kam nur das Messer,
welches uns trennt – okay, ich habs geahnt.

Ich hab genausowenig Kraft zum Kampf verschwendet
Hab mich mir selbst und meinem Ego zugewendet.
Es schien, als sei es besser für uns beide.
Ich wollte, dass ich nicht mehr leide.

Nun bist du wieder da doch mein Herz schweigt.
Weder auf dich, die Andre noch die Eine
ists worauf meine Liebe zeigt.
Ich bleib, so scheints, vorerst alleine.

(vervollständigt bzw. weitergeführt am 22.09.2008 )

© lyriksplitter

und du warst weg, ich hab geweint, ich hab geflucht
hast mit nem andern deinen urlaubstrip gebucht
ich hab nach ablenkung und alkohol gesucht

du warst am meer mit ihm zusammen über tage
ich warnte dich, doch für dich gab es keine frage
am fünften tag hast du gerufen: welche plage

dir sei nun klar, dass es mit ihm nicht funktioniert
du hättest es schon viel zulange ausprobiert
und dass er nicht so ist wie ich hat dich schockiert

ich wollte dich nach diesen worten bitter hassen
und hab mein leben einfach so versauern lassen
und mein gesicht ward überströmt von tränenmassen

du tats mir leid, ich tat mir leid, er tat mir leid
ihr ward zu zweit, ich hab gespeit und war voll neid
du bist entweiht und ich zum streit mit mir bereit

und als du wiederkamst, da wolltest du mich sehen
in deiner stimme lag ein hoffnungsvolles flehen
ich wollte anders, doch ich musste zu dir gehen

da standst du vor mir und warst schöner als zuvor
ich rief zu mir: geh schnell nach hause, alter tor!
doch mein gefühl klang heller als ein engelschor

so blieb ich bei dir und ich lauschte deinem wort
und das gefühl trieb all den hass und kummer fort
und es kam regen, doch ich blieb an deinem ort

du sagst, das meer hat nur von mir … gesprochen
du sagst, der wind hat nur nach mir … gerochen
und du sagst nichts, doch weisst genau: mein herz: gebrochen

als das gewitter kam, da rückten wir zusammen
ich wollte, doch ich konnte nicht das messer rammen
und vielleicht werd ich dich dafür einst noch verdammen

und mein kopf sprach: ihr wisst, dass ihr es lassen müsst
nichtsdestotrotz haben wir uns inniglich geküsst
und wir gestanden uns, wie sehr wir uns vermisst

dein bett war warm, der regen kalt und es war nacht
so haben wir die kalten stunden eng verbracht
und alte liebe frisch verliebt erneut entfacht

es kam der morgen und ich brachte dich zum bus
und als ich ging, da sagtest du beim letzten kuss:
es ist nicht alt, es ist nicht neu, es ist nicht schluss.

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jedoch weiss ich, dass ich dich doch verlieren muss

© lyriksplitter