Posts Tagged ‘Ende’

Ich las in alten Zeilen,
erinnerte mich dir,
und musste kurz verweilen
in Zeiten. Du warst hier.

Du musstest damals gehen,
was uns Zukünfte nahm.
Du gingst mit argen Wehen,
ich blieb mit etwas Scham.

Du gingst mit großem Hoffen,
ich sah bereits das Ende.
Für dich war es noch offen,
für mich gabs keine Wende.

Nun suchte ich dich wieder,
wollt fragen, wie’s dir geht.
Da schlug sich etwas nieder …
Ich sah, es ist zu spät.

Du willst Kontakt vermeiden,
denn du willst nicht mehr leiden.
Zu sehr hab ich verletzt
und Hoffnungen zerfetzt.

So lass ich Abstand walten,
dein Leben selbst gestalten
und funk dir nicht dazwischen
und werd mich nicht einmischen.

Kannst mich zu recht anklagen,
doch eins muss ich noch sagen:
Es tut mir wirklich leid.
Ich war noch nicht bereit.

© lyriksplitter

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Bevor sie kamen, die Tränen,
bist du lieber gegangen.
Es war noch ein letztes Sehnen
als mein Blick an dir gehangen.

Du wolltest es unbedingt hören,
dass ich es beim Namen nenne.
Es war so, als sollte ich schwören,
dass ich dich ab jetzt nicht mehr kenne.

„Willst du dich wirklich trennen?
So sag es! So sag es halt doch!“
Ich musste das Wort direkt nennen,
und mein Herz, es zitterte noch.

Dort, wo wir uns kennenlernten,
dort traf sich der erste Kuss.
Dort war es, wo wir uns entfernten,
dort hieß es: „Mein Herz, ich mach Schluss.“

Ich musste, denn ich hab gespürt,
dass ich derzeit nicht lieben kann.
Wohin uns das Schicksal führt,
dass zeigt die Zeit irgendwann.

03.10.2008

© lyriksplitter