Posts Tagged ‘Entliebt’

Ich las in alten Zeilen,
erinnerte mich dir,
und musste kurz verweilen
in Zeiten. Du warst hier.

Du musstest damals gehen,
was uns Zukünfte nahm.
Du gingst mit argen Wehen,
ich blieb mit etwas Scham.

Du gingst mit großem Hoffen,
ich sah bereits das Ende.
Für dich war es noch offen,
für mich gabs keine Wende.

Nun suchte ich dich wieder,
wollt fragen, wie’s dir geht.
Da schlug sich etwas nieder …
Ich sah, es ist zu spät.

Du willst Kontakt vermeiden,
denn du willst nicht mehr leiden.
Zu sehr hab ich verletzt
und Hoffnungen zerfetzt.

So lass ich Abstand walten,
dein Leben selbst gestalten
und funk dir nicht dazwischen
und werd mich nicht einmischen.

Kannst mich zu recht anklagen,
doch eins muss ich noch sagen:
Es tut mir wirklich leid.
Ich war noch nicht bereit.

© lyriksplitter

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Als Strahlen die Seele noch wärmten
Hatte mein Lächeln noch Flügel.
Als Strahlen zum Horizont schwärmten
Setzte mein Herz sich den Riegel.

Es scheint wohl der Mond aufgegangen.
Und irgendwo starb dort ein Stern.
Ich schlief als die Engel noch sangen.
Mein Herz hält von dir sich jetzt fern.

Denn als die Sonne noch schien,
Hat mein Herz sanft an dir gehangen.
Und manchmal ganz leise geschrien.
Die Sonne ist untergegangen.

Es scheint wohl der Mond aufgegangen.
Du strahlst nun in anderem Licht.
Mein Herz hat nun blassere Wangen.
Ich fühle dich endgültig nicht.

© lyriksplitter

Trennungsschmerzen

Dann, wenn ich verstehe,
werd ich Tränen weinen.
Dass ich nicht mit dir gehe,
wird mir dann klar erscheinen.

Ich werde dich vermissen,
als Freundin und als Frau.
Ich darf dich nie mehr küssen,
ja selbst, wenn ich mich trau.

Geneigt wär ich dem Triebe,
doch dein Herz hört mir zu.
Ich fühle keine Liebe.
Ich lass dein Herz in Ruh.

Lass etwas Zeit vergehen,
bis du mich nicht vermisst.
Erst dann wirst du verstehen,
dass es so besser ist.

03.10.2008

© lyriksplitter

Bevor sie kamen, die Tränen,
bist du lieber gegangen.
Es war noch ein letztes Sehnen
als mein Blick an dir gehangen.

Du wolltest es unbedingt hören,
dass ich es beim Namen nenne.
Es war so, als sollte ich schwören,
dass ich dich ab jetzt nicht mehr kenne.

„Willst du dich wirklich trennen?
So sag es! So sag es halt doch!“
Ich musste das Wort direkt nennen,
und mein Herz, es zitterte noch.

Dort, wo wir uns kennenlernten,
dort traf sich der erste Kuss.
Dort war es, wo wir uns entfernten,
dort hieß es: „Mein Herz, ich mach Schluss.“

Ich musste, denn ich hab gespürt,
dass ich derzeit nicht lieben kann.
Wohin uns das Schicksal führt,
dass zeigt die Zeit irgendwann.

03.10.2008

© lyriksplitter

Ultimatum

Nun gibst du mir zwei Wochen Zeit,
Und stellst mir eine Frage:
Bist du nochmal für mich bereit?
Ich weiß, was ich dann sage:

Lies die Gedanken, die ich schrieb,
dann weisst du schon genug.
Sie zeigen, dass ich nicht mehr lieb,
zurück wäre Betrug.

19.08.2008

©lyriksplitter

und wenn ich ehrlich bin
es fehlte das klopfen
ich weiß nicht wann es ging
nun hör ich kullernde tropfen

ich weiß nicht, ob ich dich liebe
oder ob ich vermisse
vielleicht galten dem triebe
die letzteren küsse

du bist immernoch schön
sagen augen und herz
und doch lass ich dich gehn
und auch mir bleibt der schmerz

trotz vergangenen dingen
die manches erschweren
kann man die liebe nicht zwingen
wiederzukehren.

©lyriksplitter

Schnee von Gestern?

Nun sind es anderthalb Monate
ohne Dein Lächeln
Und dachte ich anfangs noch
Gefühle können nicht schwächeln
Bemerkte ich heut,
dass ich mich nicht mehr erinner
In Erinnerung ist
von Dir nur noch ein Schimmer.

Wenn ich versuche,
Dich in Gedanken zu rufen,
Bemerke ich schnell:
Man kann Gefühle abstufen.
Aus dieser lodernden Glut,
die Deinen Namen nicht kannte,
wurde sterbendes Feuer,
dass fast gänzlich ausbrannte.

Und wenn Du Dich nicht meldest
und ich Dich nicht seh
Bist Du ganz schnell von gestern
wie zerronnener Schnee.

Und seh ich Dich zu spät
Wirft in Asche sich Holz
Und mir stellt sich die Frage:
Weicht die Liebe dem Stolz?

08.09.08
© lyriksplitter