Posts Tagged ‘Flirten’

Du sprachst von technischen Problemen
und ob wir dir da helfen können
(für dich fahr ich auch bis nach Jemen,
ganz ehrlich, ich würd sogar rennen)

Du weißt, dass ich dich treffen möchte,
du brachtest mir schlaflose Nächte.
Nun frag ich: geht es um’s Problem?
Oder willst du mich wirklich sehn?

Mein Fachwissen wäre von Nutzen,
die Frage war schon gut gewählt.
Nur das Problem würd mich verdutzen,
wenns das nur wär, was für dich zählt.

Ich hoff, du suchst das Eis zu brechen,
weil ich trotz täglichem Kontakt
dich nicht mehr wagte anzusprechen.
Die Schüchternheit hat mich gepackt.

04.03.2009
© lyriksplitter

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die haut ist so weich
die küsse so lieblich
tauch ein in dein reich
und sag dir: ich lieb dich

doch gilts dem moment
wer kennt schon das morgen
das herz rast und rennt
ich werds dir kurz borgen

und voll ist dein busen
und knackig dein hintern
erst will ich kurz schmusen
und dann überwintern

ich muss von dir kosten
heut nacht bist du mein
du sonne im osten
komm her – ich bin dein

Doch morgen, morgen bin ich nüchtern
und kehre heim zu Frau und Kind.
Und morgen bin ich wieder schüchtern
und letzte Nacht fegt weg der Wind.

© lyriksplitter

Dein Lächeln

Kein Wort, ein Blick und dann dein Lächeln,
und schon muss ich mir Luft zufächeln.
Denn mir wird heiß von deinen Blicken!
Dein Lächeln wird mich stets erquicken!

27.01.2009

© lyriksplitter

Strohfeuer

Gestern abend wieder schön im Club gewesen.
Wollte Bierchen trinken und Gedichte lesen.
Doch dann kamst du, begrüßtest mich mit offnen Armen,
wir plauderten und tranken Bier, saßen im Warmen.

Zu spätrer Stund wurde es Zeit nach haus zu gehn.
Ich dachte mir, ich bring dich heim und dann mal sehn.
Du überraschtest mich, indem du mich hast reingezogen,
dass ich es nicht gewollt hätt wär gelogen.

Nahmst mich in deinen Arm und küsstest mich,
was ich nicht wusste: du verliebtest dich.
Ich wollt den Alltag einfach mal vergessen,
und nun bist du von mir mehr als besessen.

Willst mich treffen, willst mich sehn,
willst mit mir spazieren gehn.
Und wollt ich anfangs doch nur Spaß,
ist halb voll halb leeres Glas.

Doch wie das Schicksal manchmal spielt,
hat es bei uns wohl falsch gezielt.
Du musstest unsre Stadt verlassen,
bist zwischen fremden Menschenmassen,

und wir sind wiedermal allein
und würden gern zusammen sein.
Doch die Distanz trennt unsren Traum,
die Blätter trocknen schon am Baum.

Ich würd dich gerne wieder küssen,
ich weiß, auch du wirst es vermissen.
Es scheint nur eins, was wir noch müssen,
und das ist: das Kapitel schließen.

05.10.2008

© lyriksplitter

Verflirtet

Seit ich dich die Frage frug,
schaust du nicht mehr zu mir hin.
War die Antwort Lug und Trug?
Steht dir anderes im Sinn?

Wolltest du’s beim Flirten lassen?
Hätt ich dich nicht fragen sollen?
Das kann ich nicht wirklich fassen,
Flirt, ohne Kontakt zu wollen?

Ist das trügerische Spiel
alles, worum es dir ging?
Hat das Spiel das Spiel zum Ziel
ist es wohl ein seltsam Ding.

Bin ich schuld, dass deine Blicke
mein Herz höher schlagen ließen?
Was kann ich für diese Tücke,
dass beim Flirten Knospen sprießen?

Nun steh ich da als nasser Pudel
ärger mich, dass ich dich lieb.
Zogst du mich doch in den Strudel,
der mich stetig zu dir trieb.

Die Achterbahn fährt immernoch.
Ich find den Ausstieg nicht.
Dann lass mich weiterfahren, doch
komm und mach aus das Licht.

© lyriksplitter