Posts Tagged ‘Fremdgehen’

Erwachsen aus Moral und Treue
geschändet durch den Alkohol
Durchzieht es mich mit schwerer Reue
Und mir wird mulmig, gar nicht wohl. Weiterlesen »

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Sie sagen man soll es nicht brechen
doch nennen es Eheversprechen.
Was sagt dann ein Ehebrecher?
War wohl nur ein Freud’scher Versprecher.

© lyriksplitter

Falschfahrer

Nach langem Ritt mit manchem Höhepunkt,
durch (Venus)hügel und Zwillingsgelände,
hats arg geknallt und doll gefunkt,
doch ist die Reise nun an ihrem Ende.

Zum Rückspiegel gewendet spricht man noch:
„Die Fahrt war toll, ich möchte sie nicht missen“
Doch drückt nach jedem noch so kurzen Ritt
die Bremse auf das schlecht‘ Gewissen.

Wer falschrum durch die Einbahnstraße rast,
den trifft der Blitzer oder gar die Polizei,
oder nen Baum, neben dem das Auto grast.
Doch egal wie, es geht meist schnell vorbei.

Und wen all dies nicht trifft, den trifft die Zeit,
denn jede Straße hat auch mal ein Ende.
Und meistens ist man dann noch nicht bereit,
doch irgendwann kommt stets die Wende.

macht süchtig Spaß, gerade ob der Angst

05.12.2011

© lyriksplitter

die haut ist so weich
die küsse so lieblich
tauch ein in dein reich
und sag dir: ich lieb dich

doch gilts dem moment
wer kennt schon das morgen
das herz rast und rennt
ich werds dir kurz borgen

und voll ist dein busen
und knackig dein hintern
erst will ich kurz schmusen
und dann überwintern

ich muss von dir kosten
heut nacht bist du mein
du sonne im osten
komm her – ich bin dein

Doch morgen, morgen bin ich nüchtern
und kehre heim zu Frau und Kind.
Und morgen bin ich wieder schüchtern
und letzte Nacht fegt weg der Wind.

© lyriksplitter

Es gibt in meinem Leben ein Prinzip
und es hat nichts zu tun mit meiner Lieb.
Es ist nur so: man muss nicht immer alles wissen,
denn oft genug gehts uns damit wirklich beschissen.

Würde sie all die kleinen Flirts gestehn,
dürfte sie keinen jemals wiedersehn
Ich weiß, sie tuts, und das auch nur zum Spaß
Dennoch wär ich vor Eifersucht ganz tränennaß.

Und wüsste sie von all den fremden Frauen
Würd sie mir sicherlich nicht mehr vertrauen.
(Nicht, dass da irgendwas gelaufen ist,
außer dass man sich auf die Wange küsst.)

Und so schweigt jeder über das, was er erlebt,
auch wenn eventuell das Herz kurz bebt.
Das Beben ist am nächsten Tag meist eh vorbei,
und das, was wirklich zählt, sind nur wir zwei.

Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß.
Ist besser so.
Sie macht nicht heiß, was sie nicht weiß.
So bleibt man froh.

Sieh, das Prinzip ist sicherlich kein Freifahrtschein.
Denn Fremdgehn darf bei echter Lieb nicht sein.
Doch Eifersucht macht oft das Leben schwer.
Und stresst und fördert Steit und macht mich leer.

01.02.2009

© lyriksplitter

Fremdgehen

Wenn du in festen Banden lebst,
doch nicht auf Wolke Sieben schwebst,
und hin und wieder fremden Frau’n
zulechzst, anstatt nur hinzuschaun,

Und wenn du dann ans Küssen denkst,
und dich von deiner Frau ablenkst,
so ist es meistens nicht mehr weit:
zum Fremdgehen bist du bereit.

Wenn du dann fremde Lippen küsst
und deine Frau nicht recht vermisst,

Und wenn du fremde Frau verführst,
und lustvoll ihren Körper spürst,

Verfällst du vollends in Extase.
Kehrst du dann heim, kommt Reuephase.

Denn hast du wirklich dich gebunden,
hast du die Reu‘ nicht überwunden,
und strapazierest deine Nerven
und wirst dir diese Tat vorwerfen.

Es ist nicht leicht,
—–es zu gestehn
gestehst du es,
—–so wird sie gehn.

Kommt sie dann glücklich angerannt
Stehst du da, völlig angespannt,
hast sogar Angst, sie zu berührn,
und ihre reine Haut zu spürn.

Wenn sie sich selig an dich schmiegt
und sich im Liebesglücke wiegt,
zuckst du zurück bei ihrem Blick
denn: ists getan, gibts kein Zurück.

Schon bei der leisesten Berührung
Zuckst du und denkst an die Verführung,
weinst innerlich viel Reueträn‘
Und weisst: es geht nicht ungeschehn.

Bedenk all dies, bevor du schwächelst
und fremder Frau mit Absicht lächelst.
Was du getan hast, ist geschehn,
und bleibt für immer so bestehn.

Verfällst du dann ein weitres Mal
ists für dich nur noch halbe Qual.
Wenns dich zum dritten Male trieb,
wars das. Denn weg ist deine Lieb.

Es ist nicht leicht,
—–es zu gestehn
Die Lieb ist weg,
—–du solltest gehn.

Dann musst du ehrlich zu dir sein.
Deine Beziehung ist nur Schein.
Gesteh, dass du euch nur belügst,
indem du deine Frau betrügst.

Es ist nicht leicht,
—–es zu gestehn
gestehst du es,
—–so wird sie gehn.

Hör auf, die Arme zu verletzen
und sie rücksichtslos zu zerfetzen.
Gestehst du’s jetzt, tuts richtig weh.
Drum lass es einfach. Geh, Mann, Geh!

Ihr nächster Freund muss dann bezahlen
für das, was du ihr angetan.
Sie beide leiden dann an Qualen,
die sie an dir als Beispiel sahn.

Es ist nicht leicht,
—–es zu gestehn
Die Lieb ist weg,
—–du solltest gehn.

Und bist du einmal fehlgetreten
und hast Verzeihungen erbeten
und hast die Reue ernst gemeint
bist du vielleicht wieder vereint.

Und bist du mehrfach fehlgetreten
kannst tausendfach Verzeihung beten.
Es wird nie wieder wie zuvor.
Drum lass sie gehn. Schließ zu das Tor.

Ein echter Held schwört sich die Treue,
und lässt – gebunden – niemand ran.
Er kennt nicht das Gefühl der Reue,
denn er hats niemals jeh getan.

26.01.2009

© lyriksplitter

Durchs Fenster weht der kalte Wind
und bläst den Rauch der Kippe weg.
Trotz dass wir wieder zweisam sind,
fühlst du dich manchmal an wie Dreck.

Es macht kein‘ Sinn mit dir zu gehn,
doch ohne dich ists leer.
Dass wir gemeinsam Zukunft sehn,
wird langwierig und schwer.

Denn trotz dass ich dir weh getan
und Schmerzen zugefügt,
hast du’s mit ihm ja eh getan
und spieltest frisch verliebt.

Ich weiß nicht, ob ich es ertrag,
dass du mit ihm geschlafen.
Und was ich mein Herz ewig frag:
„Bleibst du in ihrem Hafen?“

Auf unserem gemeinsam Ziel
gabs Streit und argen Zwist.
Du brachtest fremden Mann ins Spiel.
Ob mein Herz das vergisst?

Probleme, die wir beide kannten,
betrafen nur uns beide.
Kein Grund, dass sie den Andern nannten
und ich zwecks ihm nun leide.

Und diese Last sehnt sich nach Rache
und bleibt doch ungesühnt.
Ich wachse zum gemeinen Drache
auch wenn mich das nicht rühmt.

Doch wenn wir je zusammenleben,
werde ich stets nach Andern streben
Und jetzt zu wissen, dass es kracht
eröffnet mir schlaflose Nacht.

Es wird dich verletzten
und Rache nicht stillen.

Es wird dich zerfetzen
und mich nicht erfüllen.

© lyriksplitter

Morgen wird Sie mir ein anderer stehlen,

und ich hab vergessen, Kondome zu zählen.

Ab morgen wird mich eine Frage quälen:

Wird denn ab morgen eines fehlen?