Posts Tagged ‘Gründe’

Ich las in alten Zeilen,
erinnerte mich dir,
und musste kurz verweilen
in Zeiten. Du warst hier.

Du musstest damals gehen,
was uns Zukünfte nahm.
Du gingst mit argen Wehen,
ich blieb mit etwas Scham.

Du gingst mit großem Hoffen,
ich sah bereits das Ende.
Für dich war es noch offen,
für mich gabs keine Wende.

Nun suchte ich dich wieder,
wollt fragen, wie’s dir geht.
Da schlug sich etwas nieder …
Ich sah, es ist zu spät.

Du willst Kontakt vermeiden,
denn du willst nicht mehr leiden.
Zu sehr hab ich verletzt
und Hoffnungen zerfetzt.

So lass ich Abstand walten,
dein Leben selbst gestalten
und funk dir nicht dazwischen
und werd mich nicht einmischen.

Kannst mich zu recht anklagen,
doch eins muss ich noch sagen:
Es tut mir wirklich leid.
Ich war noch nicht bereit.

© lyriksplitter

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Viele fragen mich: Wieso kannst du es nicht lassen?
Viele sagen sich: Hör doch auf sie anzufassen!
Viele denken sich: Du müsstest sie jetzt doch hassen?
Denn so wahr es ist: Sie hat mich ja doch verlassen.

Und euch sage ich: ich habs kapiert, ich wills nich lassen,
Denn dann würde ich ein wenig meines Spaß‘ verpassen.
Und so frag ich euch: würdet ihr von Ihr ablassen?
Ja? Ach wirklich? Das kann ich nunmal nicht fassen.

Denn der Geist ist willig
von ihr loszulassen
doch das Fleisch ist schwach
und will nichts verpassen.

© lyriksplitter

Soviele Küsse

Soviele Küsse und Momente
bekamen eigene Gedichte.
Sovieles, auch was mich beklemmte
wird festgehalten als Geschichte.

Auf dass ich niemals je vergesse,
was mich bewegte, was mich trieb,
damit ich nur an mir mich messe,
war’s Grund genug, dass ich’s aufschrieb.

05.06.2008

© lyriksplitter