Posts Tagged ‘Trennung’

Wie kann man Dich nur Teilzeit lieben?
Und das dann auch noch Ehe nennen?
Was bitte ist denn dann geblieben?
Warum sollt‘ man sich dann nicht trennen?

Kein Stolz der Welt gibt’s zu gewinnen
Indem Du ihm die Treue hältst.
Wie Eis wird Hass herniederrinnen,
indem Du Dich noch weiter quälst.

Vor Jahren wäre schon zerbrochen
Ein Teil der Lieb von ihm für Dich.
Warum hat er dann Treu‘ versprochen
Indem er Dich geehelicht?

Und Du erzählst mir all die Dinge
Und in mir köchelt leise Wut.
Zeigst mir Verlob- und Eheringe
und in mir sprießt, was einst geruht.

Und plötzlich klopft das Herz und schreit:
Ich bin für Dich, für Dich bereit!
Vergiss, wer Dich nicht lieben kann!
Ich steh zu Dir – wär gern Dein Mann!

Und übertreibt ich hin und wieder
Und singe dümmste Liebeslieder
Spür ich doch, was da in mir schwirrt.
Mein Herz hat sich noch nie geirrt.

Ich kann mich Dir nicht mehr verwehren
Und würd wie’s Dir gebührt Dich ehren.
Hol Dich aus diesem Unglück raus.
Und bring Dich endlich heim nach haus.

© lyriksplitter

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Es tut so weh, dich weinen zu sehn
Wie deine Tränen rollen
Und dein Versuch sie zu unterdrücken

Und es tut noch mehr weh dann einfach zu gehn
Als würde ich nicht mehr wollen.
Ich sollte dich doch beglücken!

Mir fehlen die Worte um dir zu beschreiben
warum ich so kalt und emotionslos erscheine
Ich will gerade nicht bleiben
Wir sind zu zweit grad alleine.

Und diese Zeilen zu tippen
fällt mir unglaublich schwer
Es rollen Tränen über Lippen
Doch mein Herz scheint so leer.

Ich liege nachts über wach
bin am Haare raufen –
Mir sind die Beine zu schwach
um weiter zu laufen.

Ich lass mich selbst grade schleifen,
tanze voll aus der Reihe.
Ich brauche Zeit zum Begreifen,
Verzeih mir, Verzeihe!

Als Strahlen die Seele noch wärmten
Hatte mein Lächeln noch Flügel.
Als Strahlen zum Horizont schwärmten
Setzte mein Herz sich den Riegel.

Es scheint wohl der Mond aufgegangen.
Und irgendwo starb dort ein Stern.
Ich schlief als die Engel noch sangen.
Mein Herz hält von dir sich jetzt fern.

Denn als die Sonne noch schien,
Hat mein Herz sanft an dir gehangen.
Und manchmal ganz leise geschrien.
Die Sonne ist untergegangen.

Es scheint wohl der Mond aufgegangen.
Du strahlst nun in anderem Licht.
Mein Herz hat nun blassere Wangen.
Ich fühle dich endgültig nicht.

© lyriksplitter

Streitgespräche

Was schreibt der Streit nur für Gespräche
wenn hitzig böse Worte fliegen.
Man schwor, dass man nie Schwüre bräche
und das man niemals würde lügen.

Doch ist man erst im Wortgefecht,
so tritt die Wahrheit schnell ans Licht.
Respekt und Liebe schienen echt,
doch sind sie es anscheinend nicht.

Spricht man in milden, lieben Zeiten
davon wie toll der and’re ist,
zeigt sich recht schnell bei Streitigkeiten
mit welchem Maß der and’re misst.

Fehlen dann Reue, fehlen Tränen
und fehlt im Herz sogar das Sehnen
ist’s Zeit vom Kurs hinfortzustreben,
ist’s Zeit, sein Leben selbst zu leben.

09.03.2009
© lyriksplitter

Solang ich mit dir nicht glücklich bin,
ist der Trennungsgedanke da.
Macht uns’re Liebe dann noch Sinn,
wo ich doch eine andere sah?

© lyriksplitter

Trennungsschmerzen

Dann, wenn ich verstehe,
werd ich Tränen weinen.
Dass ich nicht mit dir gehe,
wird mir dann klar erscheinen.

Ich werde dich vermissen,
als Freundin und als Frau.
Ich darf dich nie mehr küssen,
ja selbst, wenn ich mich trau.

Geneigt wär ich dem Triebe,
doch dein Herz hört mir zu.
Ich fühle keine Liebe.
Ich lass dein Herz in Ruh.

Lass etwas Zeit vergehen,
bis du mich nicht vermisst.
Erst dann wirst du verstehen,
dass es so besser ist.

03.10.2008

© lyriksplitter

Bevor sie kamen, die Tränen,
bist du lieber gegangen.
Es war noch ein letztes Sehnen
als mein Blick an dir gehangen.

Du wolltest es unbedingt hören,
dass ich es beim Namen nenne.
Es war so, als sollte ich schwören,
dass ich dich ab jetzt nicht mehr kenne.

„Willst du dich wirklich trennen?
So sag es! So sag es halt doch!“
Ich musste das Wort direkt nennen,
und mein Herz, es zitterte noch.

Dort, wo wir uns kennenlernten,
dort traf sich der erste Kuss.
Dort war es, wo wir uns entfernten,
dort hieß es: „Mein Herz, ich mach Schluss.“

Ich musste, denn ich hab gespürt,
dass ich derzeit nicht lieben kann.
Wohin uns das Schicksal führt,
dass zeigt die Zeit irgendwann.

03.10.2008

© lyriksplitter

Ultimatum

Nun gibst du mir zwei Wochen Zeit,
Und stellst mir eine Frage:
Bist du nochmal für mich bereit?
Ich weiß, was ich dann sage:

Lies die Gedanken, die ich schrieb,
dann weisst du schon genug.
Sie zeigen, dass ich nicht mehr lieb,
zurück wäre Betrug.

19.08.2008

©lyriksplitter

und wenn ich ehrlich bin
es fehlte das klopfen
ich weiß nicht wann es ging
nun hör ich kullernde tropfen

ich weiß nicht, ob ich dich liebe
oder ob ich vermisse
vielleicht galten dem triebe
die letzteren küsse

du bist immernoch schön
sagen augen und herz
und doch lass ich dich gehn
und auch mir bleibt der schmerz

trotz vergangenen dingen
die manches erschweren
kann man die liebe nicht zwingen
wiederzukehren.

©lyriksplitter

Nun sitz ich hier – wenn auch alleine – zwischen Gleisen,
ich würde gerne auch, wie du, kurz mal verreisen.
Ein Schritt nach links – ein Schritt nach rechts – schon ists vorbei.
Was soll ich leben ohne dich – mir einerlei.

Ich hab im Leben viel erlebt, mal Ros‘ – mal Dorn.
Und dann besinn ich mich … und blick nach vorn.
Ich traf die Eine und verliebte mich sofort.
Traf eine and’re – Internet nennt man den Ort.

Die Eine meldet sich meist nicht und ich muss warten.
Die andre ruft mich täglich an und will was starten.

Und du rufst an mit falschem Mann und möchtest reden.
Und was du sagst, versprech ich dir, verletzt wohl jeden.
du hast mit fremden Mann geschlafen – es war schlecht.
In meinem Kopf kursiert nur eins: geschieht dir recht.

du hast den Rat, den ich dir gab, einfach missachtet
und hast mein Herz mit deinen Taten abgeschlachtet.

(Die Regeln: )

Auch wenn es hätte Spaß gemacht:
Niemals in der ersten Nacht!
Beim ersten Mal nicht ohne Schutz,
vielleicht klebt an ihm kranker Schmutz.

Denn wer nicht hören will, so sagt man, der muss fühlen.
Und sollte nicht mit ungeahnt‘ Gefahren spielen.
(Juli 2008 )

Es lief nicht gut, das weiss ich selbst, doch Zeit bringt Rat.
Und statt zu klären und zu warten kam die Tat.
Du bist gegangen … , lagst in fremdem Arm.
Ich war allein und hab geweint und dir war warm.

Erst jetzt hast du gemerkt, Warten wär besser.
Und dass es leider nicht lief wie geplant.
Doch statt Geduld und Zeit kam nur das Messer,
welches uns trennt – okay, ich habs geahnt.

Ich hab genausowenig Kraft zum Kampf verschwendet
Hab mich mir selbst und meinem Ego zugewendet.
Es schien, als sei es besser für uns beide.
Ich wollte, dass ich nicht mehr leide.

Nun bist du wieder da doch mein Herz schweigt.
Weder auf dich, die Andre noch die Eine
ists worauf meine Liebe zeigt.
Ich bleib, so scheints, vorerst alleine.

(vervollständigt bzw. weitergeführt am 22.09.2008 )

© lyriksplitter