Posts Tagged ‘Trennung’

und du warst weg, ich hab geweint, ich hab geflucht
hast mit nem andern deinen urlaubstrip gebucht
ich hab nach ablenkung und alkohol gesucht

du warst am meer mit ihm zusammen über tage
ich warnte dich, doch für dich gab es keine frage
am fünften tag hast du gerufen: welche plage

dir sei nun klar, dass es mit ihm nicht funktioniert
du hättest es schon viel zulange ausprobiert
und dass er nicht so ist wie ich hat dich schockiert

ich wollte dich nach diesen worten bitter hassen
und hab mein leben einfach so versauern lassen
und mein gesicht ward überströmt von tränenmassen

du tats mir leid, ich tat mir leid, er tat mir leid
ihr ward zu zweit, ich hab gespeit und war voll neid
du bist entweiht und ich zum streit mit mir bereit

und als du wiederkamst, da wolltest du mich sehen
in deiner stimme lag ein hoffnungsvolles flehen
ich wollte anders, doch ich musste zu dir gehen

da standst du vor mir und warst schöner als zuvor
ich rief zu mir: geh schnell nach hause, alter tor!
doch mein gefühl klang heller als ein engelschor

so blieb ich bei dir und ich lauschte deinem wort
und das gefühl trieb all den hass und kummer fort
und es kam regen, doch ich blieb an deinem ort

du sagst, das meer hat nur von mir … gesprochen
du sagst, der wind hat nur nach mir … gerochen
und du sagst nichts, doch weisst genau: mein herz: gebrochen

als das gewitter kam, da rückten wir zusammen
ich wollte, doch ich konnte nicht das messer rammen
und vielleicht werd ich dich dafür einst noch verdammen

und mein kopf sprach: ihr wisst, dass ihr es lassen müsst
nichtsdestotrotz haben wir uns inniglich geküsst
und wir gestanden uns, wie sehr wir uns vermisst

dein bett war warm, der regen kalt und es war nacht
so haben wir die kalten stunden eng verbracht
und alte liebe frisch verliebt erneut entfacht

es kam der morgen und ich brachte dich zum bus
und als ich ging, da sagtest du beim letzten kuss:
es ist nicht alt, es ist nicht neu, es ist nicht schluss.

.
.
.

jedoch weiss ich, dass ich dich doch verlieren muss

© lyriksplitter

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endlich urlaub, endlich ruhe, endlich zeit
endlich sind wir beide nur zu zweit
arm in arm am strand liegen
zusehn, wie die möwen fliegen

auf des meeres rauschen
ganz besonnen lauschen
sonnenstrahlen haschen
meeresbrisen naschen

zeit, den alltag zu vergessen,
mit all den dingen, die da stressen
zeit, uns beide zu genießen,
sich vom alltag auszuschließen

endlich urlaub, endlich zeit, endlich ruhe,
ein warmer strand braucht keine schuhe
auf uns wartet das wattenmeer …

Doch Ich bin ausgelaugt und leer

Mir fehlts an Zeit, Mir fehlts am Geld
Mir fehlt der Partner, der Mich hält
in Ihren Armen möcht Ich ruhn
und wenn, dann nur mit Ihr was tun

Doch dieser Urlaub ist nicht Meiner
Die alte Liebe fährt bis dann
Und wartend wird die Hoffnung kleiner
Und Meine Liebe ruft nicht an

© lyriksplitter

Der einst so parallele Weg
ist heute ein gebrochner Steg.
Wir beide ließen ihn brechen.
Es könnte, es müsste sich rächen.

Vom Steg nun schaue ich ins Meer
Es ist so weit, so groß – so leer.
Ich muss die Reisetasche packen,
Doch sitzt mir glatt die Angst im Nacken.

Wir hatten mal Ebbe – wir hatten mal Flut,
Mal tanzten die Wellen – mal schäumte die Wut,
Wir standen im Sturm, wir lauschten der Flaute,
Wir brachten die Sonne zum Eis und es taute.

Oft saßen wir beide im eigenen Boot,
Doch fischten wir uns aus der Sturmesnot.
Wir schweißten die Kähne noch enger zusammen.
Wir waren es auch, die zum Untergang schwammen.

Und unser Boot sank und wir kämpften mit Wogen,
Versuchten zu biegen, was schon war verbogen.
Wir drohten gemeinsam im Meer zu versinken,
Wir mussten uns lösen, um nicht zu ertrinken.

Dann bogst du ab mit der nächsten Welle,
Entferntest dich von mir mit langsamer Schnelle,
Ich sah es schon kommen, doch konnt‘ es nicht fassen,
Und musste dich dennoch … fortschwimmen lassen.

Jetzt stehst du am Strand, das Meer im Rücken,
Versuchst dich auf anderem Weg zu beglücken.
Blickst nochmal zurück und siehst mich beim Kämpfen,
Doch seh ich den Strand nicht vor Tränenkrämpfen.

Dein Herz wartet noch – doch die Beine, sie schreiten,
Auf dass sie zum Sonnenaufgang dich geleiten.
Ich wünsch dir viel Glück an der nächsten Verzweigung,
Es küsst dich mein Herz in tiefster Zuneigung.

Es flammt nochmals auf die gesalzene Glut.
Ich muss dich vergessen – so weh es auch tut.
Und langsam laufe ich rückwärts zu mir.
Ein Teil meines Herzens bleibt immer bei dir.

27.05.2008

© lyriksplitter

Der Geist war willig, das Fleisch nun stark.
Bald schon spaziere ich im Park.
Verschließe die vergang’ne Tür,
denn dann bin ich ganz fest bei Ihr.

Die Gründe, die das Fleisch einst schwächten,
gehören den vergang’nen Nächten.
Der Geist war einst noch ihr gesonnen,
doch das Verliebtsein hat gewonnen

und treibt mich schnell weit weg von ihr.
Ich hoffe sehr, Sie ist bald mir.
Es wird zwar noch ein bisschen dauern,
Geduld jedoch schafft keine Mauern.

Mit Ruhe und Gelassenheit,
ein bisschen Charme und Sinnlichkeit
sind wir vielleicht schon bald zu Zweit
ich steh dazu: ich bin bereit.

Der Geist ist willig, das Fleisch nun auch,
und das Gefühl in meinem Bauch
hat sich entwickelt und gewandelt,
und hofft, dass es mit Ihr anbandelt.

Und denkst du, Sie wär nur Ersatz,
hab ich hier noch zwei Zeilen Platz:
sie und Sie sind zwei Kapitel
aber das sagt ja schon der Titel.
🙂

© lyriksplitter

Heut traf dein Blick mitten ins Herz,
befreite es vom Trennungsschmerz,
an dem ich mich seit Wochen plage
und schwer im Herzen in mir trage.

Heut ließ in mir dein süßes Lachen
ein kaltes Feuer neu entfachen,
verbrannte alte Trennungsschmerzen,
ab heut bist du in meinem Herzen.

Jetzt sehn ich mich nach deinem Blick.
Trifft er mich, trifft mich sogleich Glück.
Jetzt suche ich nach deinen Wangen,
um stets dein Lächeln aufzufangen.

05.06.2008

© lyriksplitter

Viele fragen mich: Wieso kannst du es nicht lassen?
Viele sagen sich: Hör doch auf sie anzufassen!
Viele denken sich: Du müsstest sie jetzt doch hassen?
Denn so wahr es ist: Sie hat mich ja doch verlassen.

Und euch sage ich: ich habs kapiert, ich wills nich lassen,
Denn dann würde ich ein wenig meines Spaß‘ verpassen.
Und so frag ich euch: würdet ihr von Ihr ablassen?
Ja? Ach wirklich? Das kann ich nunmal nicht fassen.

Denn der Geist ist willig
von ihr loszulassen
doch das Fleisch ist schwach
und will nichts verpassen.

© lyriksplitter

Einst …

Einst liebten wir uns, als gäbe es kein Morgen
doch Heute ist Morgen.